750j

Etwa 280 Einwohner und viele Gäste feierten im Jahr 2004 das 750-jährige Jubiläum mit einem stehenden Festzug. "Erimbrechtisfeld" war seinerzeit bekannt für seine Holzwirtschaft sowie Eisen- und Bleivorkommen. Als 1254 die Junker von Erimbrechtisfeld ihren Besitz an das Kloster Haina übertrugen, gewährte der Graf von Waldeck eine Befreiung von Diensten und Abgaben. Wohl in Anlehnung an die "Bergfreiheit". Die Bezeichnung Armsfeld kam erst gut 3 Jahrhunderte später auf.

Das Dorf war durch seine Rohstoffvorkommen interessant. Durch die Lage im Grenzgebiet zwischen Hessen-Kassel und Waldeck, wechselten die Besitzverhältnisse häufig. Nicht immer friedlich. So kam es 1510 beinahe zur Zerstörung des Ortes. Auch die Reformationsstreitigkeiten wirkten sich durch die Zugehörigkeit zum Kloster Haina und dem evangelischen Fürstentum Waldeck sowie Hessen-Kassel heftig aus.

Die Eisenindustrie im Ruhrgebiet zerstörte die wirtschaftliche Grundlage von Armsfeld. In Folge wanderten 1815 massiv Einwohner nach Amerika aus. Dadurch verlor auch der Obrigkeitsstaat den kleinen Ort aus dem Blickfeld. Die verbliebenen Dorfbewohner konzentrierten sich auf die Schweinemast. Begünstigt durch Buchen- und Eichenwald war diese so erfolgreich, dass der Spitzname " Armsfelder Dickwätze" aufkam. 1905 konnte sich Armsfeld als eines der ersten Dörfer eine stehende Wasserversorgung leisten, ein Zeichen des Wohlstandes.
                                                                                                                                                                                              Quelle: HNA Kassel-Lexikon

Hier wird bei Bratwurst
und Räucherforelle gefeiert.

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